20.08.2022 17:00: Weltklassik am Klavier

Samstag, den 20.08.2022 um 17:00 Uhr in Mönchengladbach
„Weltklassik am Klavier – Virtuoses: Sonaten und La Valse von Ravel!“
KAAN BAYSAL
BEETHOVEN, SKRJABIN, CHOPIN, LISZT und RAVEL

„Weltklassik am Klavier – Virtuoses: Sonaten und La Valse von Ravel!“

© Bilder: Eren Özcan

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 11 B-Dur op. 22
I. Allegro con brio
II. Adagio con molto espressione
III. Menuetto
IV. Rondo: Allegretto

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Fantasie d-Moll KV 397

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Rondo – Alla Ingharese quasi un Capriccio: Die Wut über den verlorenen Groschen G-Dur op. 129

ALEXANDER SKRJABIN
Fantasie h-Moll op. 28

– Pause –

ALEXANDER SKRJABIN
Walzer As-Dur op. 38

FRÉDÉRIC CHOPIN
Drei Walzer op. 64
1. Des-Dur
2. cis-Moll
3. As-Dur

FRANZ LISZT
Aus: Schwanengesang S. 560
7. Ständchen

MAURICE RAVEL
La Valse

KAAN BAYSAL
Kaan Baysal, geboren 2003, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. 2014, als elf-Jähriger, wurde er als Solist des Istanbuler Musikfestivals für die Aufführung von Haydns Konzert in D-Dur ausgewählt. 2014, nach seinem gemeinsamen Auftritt mit Lang Lang, wurde er von Lang Lang persönlich ausgewählt, um am Allianz Junior Music Camp in Barcelona teilzunehmen.

Kaan Baysal konzertierte als Solist in Orchesterkonzerten unter der Leitung von Howard Griffiths, Jos Zegers, Sascha Goetzel u.a. Er gab zahlreiche Recitals u.a. im „Kissinger Sommer“. 2017 wurde ihm die Auszeichnung „Junger Musiker des Jahres“ bei den Donizetti Classical Music Awards zuteil. Im gleichen Jahr gewann er den 1. Platz beim César-Franck-Wettbewerb, 2018 den 1. Platz beim Pietro-Argento-Wettbewerb, 2019 die Goldmedaille beim 1. Internationalen Musikwettbewerb und den 2. Platz beim International Lang Lang Grand Canal-Competition. Er gewann den Mozart-Solistenpreis in der Mozart-Gala im November 2019. Baysal studiert an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und ist ein Student von Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy.

„Weltklassik am Klavier – Virtuoses: Sonaten und La Valse von Ravel!“
Beethoven hielt die Sonate Nr.11 op.22 in B-Dur für die beste seiner frühen Sonaten, obwohl sie deren Popularität nicht erreichte, indem Beethovens Verleger in Leipzig sagte, die Sonate habe sich gewaschen. Beethoven bezeichnete sie sogar als „Grande Sonate“ – und beendete damit wirkungsvoll seine Zeit der hohen Klassik. Der Titel „Die Wut über den verlorenen Groschen“ stammt nicht von Beethoven selbst, sondern von seinem Sekretär und Biographen.
Die erste Hälfte des Konzerts endet mit Skriabins Fantasie, die die Lücke zwischen seiner dritten und vierten Sonate schließt. Ein kleiner Hund, der seinen Schwanz jagte, inspirierte Chopin, seinen Walzer Op. 64 Nr. 1 zu komponieren. Der Titel „Minutenwalzer“ stammt allerdings nicht vom Komponisten.
Abschließend hören wir „La Valse“. Dieses Stück beschreibt Ravel als eine aufsteigende Klangentwicklung mit Bewegung und Licht der Bühne.

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