15.04.2023 17:00: Weltklassik am Klavier

Samstag, den 15.04.2023 um 17:00 Uhr in Mönchengladbach
„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Spiegelbilder, Schwanengesang, Inferno!“
Meryem Akdenizli
RAVEL und LISZT

„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Spiegelbilder, Schwanengesang, Inferno!“

©Pujiula

Maurice Ravel
Miroirs M. 43
1. Noctuelles
2. Oiseaux tristes
3. Une barque sur l’océan
4. Alborada del gracioso
5. La vallée des cloches

– Pause –

Franz Liszt
Aus: Schwanengesang S. 560
7. Ständchen

Aus: Années de pèlerinage II S. 161
7. Après une lecture du Dante

Meryem Akdenizli
Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig). Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe! Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk. Seit 2018 ist sie außerdem als Lehrbeauftragte der Musikhochschule Freiburg tätig.

„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Spiegelbilder, Schwanengesang, Inferno!“
Der Klavierzyklus Miroirs (Spiegelbilder) stellt ein Meilenstein im Schaffen Ravels dar: Es gehört zu den Schlüsselwerken des französischen Impressionismus. Ravel demonstriert mit diesen fünf sehr virtuosen Stücken erfolgreich das Bemühen, sich aus den Fesseln des Impressionismus zu befreien. Er nutzt dabei das komplette Klangspektrum des Klaviers.

Franz Liszt gelang mit seiner Fassung der Schubertlieder die Quadratur des Kreises: Er machten den bis dahin unterschätzten Franz Schubert in ganz Europa bekannt. Mit seiner Version des Ständchens ist Liszt eine besonders einfühlsame Übertragung dieses wunderschönen Lieds auf das Klavier gelungen.

In der berühmten Dante Sonate schildert Liszt das Inferno und das tragische Los der Francesca da Rimini aus Dantes Göttlicher Komödie. Das umwerfend virtuose Werk endet grandios mit dem donnernden Schließen des Höllentors.

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